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Weiße Pizza mit Burrata-Creme, confierten Datterini und schwarzen Oliven
Eine luxuriös verfeinerte Ableitung des fotografierten Gerichts: eine luftige, stark ausgebackene Pizza bianca, belegt mit kühler Burrata-Creme, süßlich confierten Tomaten, mild-fruchtigem Olivenöl, schwarzen Oliven und jungen Kräutern. Der Kontrast aus Hitze, Cremigkeit, Salz und Frische macht sie klar, modern und restaurantwürdig.
Die Bildidee als Signature-Gericht
Auf dem Foto erkennbar ist eine neapolitanisch inspirierte Pizza mit ausgeprägtem, leopardiertem Rand. Im Zentrum liegt sehr wahrscheinlich eine weiße, cremige Basis – plausibel Burrata, Stracciatella oder eine frische Fior-di-Latte-Creme. Darauf sitzen einige kleine geschmorte oder kurz geröstete Tomaten, schwarze Oliven, zarte grüne Kräuterblätter und etwas Olivenöl; zudem wirkt feiner Zitronenabrieb kulinarisch stimmig. Für die veredelte Signature-Version wird das Motiv präziser gefasst: Pizza bianca mit samtiger Burrata-Creme, langsam confierten Datterini, Taggiasca- oder Kalamata-Oliven, Oregano- oder Basilikumspitzen und einer sehr feinen Zitrusnote.
Komponenten
- 500 g Pizzamehl Tipo 00
- 325 g kaltes Wasser
- 2 g frische Hefe
- 10 g feines Meersalz
- 10 g Olivenöl, plus etwas mehr zum Finalisieren
- 200 g Burrata
- 125 g Mascarpone oder sehr gut abgetropfte Stracciatella
- 1 TL Zitronenabrieb
- 200 g Datterini- oder Kirschtomaten
- 1 kleine Knoblauchzehe, leicht angedrückt
- 1 Zweig Thymian
- 1 Prise Zucker
- 80 g schwarze Oliven, entsteint
- einige junge Oregano- oder Basilikumblätter
- feines Meersalz
- frisch gemahlener weißer oder schwarzer Pfeffer
Präzise umgesetzt
- Wasser, Hefe und Mehl grob vermengen und 20 Minuten ruhen lassen. Salz und Olivenöl einarbeiten, dann 8 bis 10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten.
- Den Teig abgedeckt 2 Stunden bei Raumtemperatur anspringen lassen. Anschließend 24 bis 48 Stunden im Kühlschrank reifen lassen.
- Teig 2 Stunden vor dem Backen temperieren. In 2 Kugeln à etwa 260 bis 280 g portionieren und locker abgedeckt ruhen lassen.
- Für die Tomaten den Ofen auf 140 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Tomaten mit etwas Olivenöl, Knoblauch, Thymian, einer kleinen Prise Zucker und wenig Salz mischen. 35 bis 45 Minuten sanft garen, bis sie weich, glänzend und konzentriert sind, aber noch Form haben.
- Burrata mit Mascarpone oder Stracciatella nur kurz cremig rühren. Mit Zitronenabrieb, einer Prise Salz und wenig Pfeffer fein abschmecken. Kühl halten; die Creme soll frisch und seidig bleiben.
- Den Ofen mit Pizzastein oder Stahl maximal vorheizen. Eine Teigkugel vorsichtig zu einer Pizza mit ausgeprägtem Rand öffnen.
- Die Pizza bewusst weiß lassen: ohne schwere Sauce backen. Wer möchte, bestreicht den Boden hauchdünn mit Olivenöl. 5 bis 8 Minuten backen, im Pizzaofen entsprechend deutlich kürzer, bis der Rand stark aufgegangen und dunkel gefleckt ist.
- Die heiße Pizza kurz 20 bis 30 Sekunden ausdampfen lassen. Dann Burrata-Creme großzügig in die Mitte geben und weich verstreichen, ohne den Rand zu bedecken.
- Confierte Tomaten und schwarze Oliven darauf verteilen. Mit jungen Kräutern belegen, mit sehr gutem Olivenöl finalisieren und bei Bedarf mit einem Hauch zusätzlichem Zitronenabrieb abschließen.
Reduziert, hell, präzise
Auf einem großen weißen Teller mittig anrichten. Die Creme nur im Innenkreis halten, damit der aufgeblasene Rand klar und skulptural wirkt. Tomaten in ungerader Zahl setzen, Oliven locker dazwischen platzieren, Kräuter gezielt statt flächig streuen. Zum Schluss nur wenige Tropfen Olivenöl für Glanz und Ruhe.
Die entscheidenden Stellen
- Für mehr Tiefe einen Teil der Burrata erst nach dem Backen zupfen statt komplett cremig zu rühren.
- Taggiasca-Oliven wirken feiner und eleganter als sehr große, kräftig salzige Oliven.
- Wenig Zitronenabrieb hebt die Milchigkeit der Creme, sollte aber kaum als Zitrone hervortreten.
- Die Pizza nach dem Backen kurz ausdampfen lassen, damit die Creme nicht verläuft.
- Wer noch luxuriöser gehen möchte, ergänzt zum Schluss einige Tropfen Basilikumöl.