Reife Zwetschgen, sanft konzentriert, treffen auf ein warm aufgeschlagenes Sabayon mit Estragon und ein kühles Öl aus Zitronenverbene. Ein Dessert mit stiller Spannung: fruchtig, floral, klar.
Shiitake wird hier nicht als Beilage gedacht, sondern als Hauptdarsteller: saftig glasiert, punktuell geflämmt und mit Maitake, klarem Kombu-Fond und kalter Yuzu-Reduktion in eine stille, hochpräzise Komposition geführt.
Ein Schweinegericht, das Tiefe nicht aus Schwere bezieht: rosa gebratenes Filet, weich geschmorte Zwiebeln mit Safran, kleine Linsen mit Estragon und ein heller Lack aus Verbene, der alles zusammenzieht.
Lauch zeigt hier seine leisere, tiefere Seite: im Salzmantel gegart, weich und aromatisch, dazu ein kühler Kapern-Joghurt und eine nussig duftende Zitronenbutter.
Lauch wird hier nicht zur Beilage, sondern zum Zentrum eines stillen, präzisen Tellers: sanft karamellisiert, mit nussiger Mandel, heller Miso-Tiefe und kühlem Estragon.
Ein stilles Tellergericht, das Kohlrabi aus der Beilage holt: weich karamellisierte Spalten, salzige Olive, nussige Mandel und ein kühles Kräuteröl bringen Spannung, ohne den Charakter des Gemüses zu überdecken.
Ein heller Teller, der Cremigkeit und Frische nicht gegeneinander ausspielt, sondern präzise ausbalanciert: Burrata trifft auf roh gehobelten Kohlrabi, ein duftiges Öl von Zitronenverbene und einen klaren, fein aromatischen Sud aus Fenchel und Vanille.